Klartext

Mehr als 7.500 Pausen! Danke Frau Syma, auf Wiedersehen!

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Am Ende des Schuljahres geht unsere Superpausenverkauf-Verkäuferin Frau Syma in Rente.  Zu ihrer Zeit hier am Apian und ihre zukünftigen Pläne haben wir mit ihr gesprochen.

Schön, dass Sie Zeit für uns gefunden haben.

Gerne! Kommt doch schnell herein. Was habt ihr denn für Fragen an mich?

Danke. Beginnen wir gleich mit der ersten Frage: Wie lange arbeiten Sie schon im Pausenverkauf?

So gute 20 Jahre könnten hinkommen.

Das ist eine wirklich sehr lange Zeit. Haben sie, bevor sie im Pausenverkauf hier am Apian angefangen haben, auch wo anders gearbeitet?

Ja, habe ich. In Polen habe zuerst ich beim Meldeamt im Rathaus gearbeitet. Später war ich im Personalbüro in einem Betrieb für Hähnchenfleisch und anschließend im Personalbüro einer staatlichen Firma, die sich um die Zusammenarbeit mit verschiedenen Betrieben gekümmert hat. Danach war ich im Büro einer Tischlerei und habe mich dort um die Buchhaltung und das Personal gekümmert.

In Deutschland habe ich, bevor ich im Pausenverkauf angefangen habe, ein Jahr bei der Papiertrennung gearbeitet, weil damals mein Deutsch noch nicht so gut war. Ich war damals noch nicht so lange in Deutschland. Mein Mann (Anmerkung der Redaktion: unser Hausmeister Herr Syma) hat damals gesagt, dass ich immer etwas mit Papier mache.

Also erst Papier beschreiben und dann entsorgen.

Ja, genau. (lacht)

Und wie hat ihnen der Job im Pausenverkauf gefallen?

Es hat mir sehr gut hier gefallen und ich werde es auf jeden Fall vermissen. Es war oft wirklich lustig. Und dass ich immer mit jungen Leuten zu tun habe, hat mich selbst jung gehalten. Und es war auch eine schöne Arbeit und ich hatte so wie ihr Ferien.

Was werden Sie am meisten vermissen und haben Sie bestimmte Pläne für Ihren Ruhestand?

Ich werde die Arbeit an sich vermissen. Ich war noch nie lange ohne Arbeit. Bestimmte Pläne habe ich noch nicht. Einfach nur den Tag genießen.

Das klingt gut. Erinnern Sie sich an ein besonders lustiges Erlebnis im Pausenverkauf?

Ein lustiges Erlebnis? Da fällt mir gerade nichts bestimmtes ein.

Was war Herrn Stockmeiers Lieblingsbestellung?

Das waren donnerstags immer Weißwürste.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute und werden Sie vermissen.

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