SMV

Drei (+1) Engel für Trescher!

Drei (+1) Engel für Trescher! Hää? Wie bitte? Was das zu bedeuten hat, erfährst du im Laufe dieses Interviews mit unseren (teilweise neuen) Schülersprecherinnen. In diesem Schuljahr übernehmen diese Aufgabe Isabel Schwarz (Foto: mitte), Emilie Schrock (Foto: links) und Stella Pipitone (Foto: rechts). Zusätzlich war bei dem Gespräch unsere ebenfalls neue Verbindungslehrerin Frau Lederer dabei, die dieses Amt gemeinsam mit Herrn Trescher ausübt.

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schülersprecherinnenwahl und Wahl zur Verbindungslehrerin. Hier in eurem SMV-Raum habt ihr es ja sehr gemütlich. Zu Beginn eine allgemeine Frage: Gibt es noch einen anderen Ort am Apian, der euch richtig gut gefällt?

EMILIE

Also ich habe zwei Orte. Zum einen die Tische, wo es zur Bücherei geht, weil ich da schon seit der fünften Klasse immer mit meinen ganzen Freunden bin. Man kann sich da gut treffen, oder auch in einer Freistunde an den Tischen essen. Und dort, wo es zu den Physiksälen und zum Physikbereich von den Lehrern geht, weil man sich da auch gut hinsetzen kann, um zu ratschen und zusammen zu arbeiten.

ISABEL

Bei mir ist es auch dieser Bereich gegenüber vom SMV-Zimmer. Dort verbringe ich einfach jede von meinen Mittagspausen.

STELLA

Du sagst es. Ich halte mich auch immer dort auf. In den großen Pausen gehe ich auch gerne raus, aber an sich würde ich das nicht als Lieblingsort bezeichnen, weil ehrlich gesagt habe ich jetzt hier keinen Lieblingsort.  

Weil es die Schule ist?

STELLA

(lacht) Ja, mein Lieblingsort ist zu Hause.

Frau Lederer, haben Sie einen Lieblingsort am Apian?

FRAU LEDERER

Also, das Erste, was mir eingefallen ist: Ich mag unsere Terrasse am Lehrerzimmer tatsächlich voll gern. Das ist sehr cool, dass wir sowas am Apian haben. Es ist sehr schön, wenn man da draußen im Sommer zusammensitzen kann. Und ich mag unseren Schulgarten. Ich war da jetzt ein paar Mal im „Grünen Klassenzimmer“ und ich find’s richtig entspannt, dort Unterricht zu machen.

Wie habt ihr denn die Wahl zur Schülersprecherin erlebt und was bedeutet es für euch persönlich, Schülersprecherin zu sein?

EMILIE

Die Wahl habe ich eigentlich als schön erlebt. Es war ein aufregendes Erlebnis, aber ich finde, man hat schon von den Leuten, die man so kennt, viel Unterstützung erlebt und das war sehr schön, zu sehen wie viele Leute dann doch hinter einem stehen.

Und generell hatte ich schon immer einen starken Bezug zum Apian, auch wegen meinem Papa (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist Herr Schrock). Und es macht mir Spaß meine Schule jetzt zu vertreten und auch dafür zu stehen.

ISABEL

Also für mich war es jetzt die zweite Wahl und ich muss schon sagen, dass ich nervös war, aber das war ich damals bei der ersten Wahl, glaube ich, noch mehr. Und bei mir ist es tatsächlich ähnlich wie bei Emilie. Also es freut einen schon immer, wenn man dann auch so die Unterstützung erlebt. Ich glaube, auch die Leute machen viel aus, mit denen man antritt und das hat bei uns sehr gut geklappt. Mir hat’s letztes Jahr riesigen Spaß gemacht, eine der Schülersprecherinnen vom Apian sein zu dürfen und deswegen hat es mich jetzt sehr gefreut, das noch mal machen zu dürfen. Mir gefällt dabei eigentlich alles, was so dazugehört, also die von Veranstaltungen, das Vertreten der Schülerschaft und generell einfach für Schülerinnen und Schüler da sein zu können.

STELLA

Also, ich würde mich bei Isabel anschließen. Ich fand die Wahl auch ein sehr schönes Erlebnis und auch sehr angenehm und entspannt, eben auch mit den beiden das zusammen zu machen. Ich würde jetzt einfach mal für uns alle sprechen und sagen, wir hatten schon echt Spaß miteinander. Für mich bedeutet es auch, dass wir drei eben voll zusammenarbeiten. Und ich finde es sehr schön, dass man das eine oder andere – klar, man kann jetzt keine weltbewegenden Dinge in Bewegung setzen – aber einfach mal die einen oder anderen Dinge zu hinterfragen und mit Herrn Trescher, Frau Lederer, Herrn Stockmeier und generell mit dem Schulforum zu diskutieren, damit man da vielleicht seinen Standpunkt mitteilt. Vor allem freue ich mich aber auf die SMV-Seminare, wenn wir drei das dann gemeinsam planen und da auch dann mit den SMV-Mitgliedern die Kennenlernspiele machen. Ich glaube, das wird echt lustig.

Und was bedeutet es für Sie Verbindungslehrerin geworden zu sein?

FRAU LEDERER

Ich finde das eine enorme Wertschätzung und einen Vertrauensvorsprung, den ich da bekommen habe. Ich bin ja erst seit einem Schuljahr am Apian. Als Emilie – ich glaub, du warst das – mich gefragt hat, ob ich mir das vorstellen könnte, war meine erste Reaktion, dass mich eigentlich keiner kennt. Ich hatte richtig Gänsehaut und ich hab mich echt gefreut über die Frage. Es ist auch etwas, was ich mir eigentlich auch schon immer vorstellen konnte, weil ich, egal wo ich war, Lust hatte, mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

Am Apian gefällt’s mir so gut, dass ich es ’ne richtig coole Chance finde, mitzubekommen was ihr zu sagen habt und eure Gedanken zu hören, wie ihr die Schule verändern wollt. Herr Tescher hat’s immer so beschrieben: Ich bin noch motiviert, jung und bringe frische Gedanken an die Schule und hab‘ wahrscheinlich auch wie Stella so das Gefühl, wir können jetzt hier alles schaffen. Und ja, wir können auch alles schaffen. Deswegen empfinde ich es auch als eine Ehre, das machen zu dürfen am Apian.

Ihr drei kennt euch durch die SMV ja schon länger. Mit welchen drei Begriffen würdet ihr eure Zusammenarbeit beschreiben?

EMILIE

(lacht) Was sind denn das für Quizfragen hier?

Wir wollten auch etwas Lockeres drin haben.

STELLA

Ich würde unsere Zusammenarbeit auf jeden Fall als spaßig, lustig oder so ähnlich beschreiben. Ich glaube, wir drei sind in keiner Weise angespannt. Ich glaube, wir werden das ganze Schuljahr echt Spaß haben.

EMILIE

Es ist zwar kein einzelner Begriff, aber ich würde sagen, dass wir uns gut ergänzen.

STELLA

Ja, finde ich auch.

ISABEL

Ich würde sagen, dass es halt funktioniert, dass wir es versuchen und dranbleiben. Zielstrebig könnte man es nennen.

Isabel, du bist jetzt das zweite Jahr Schülersprecherin. Was nimmst du aus dem vergangenen Jahr mit?

ISABEL

Hm, das ist ’ne gute Frage. Ich glaube, ich habe auf jeden Fall in den letzten Jahren einen sehr guten Einblick in diese ganze Organisationsstruktur bekommen und das hilft mir jetzt auch für dieses Jahr. Was ich auf jeden Fall auch mitnehme, ist eine gewisse Erfahrung bei der Kommunikation mit anderen schulischen Gremien und generell auch mit den Verbindungslehrern. Also das hat mir eigentlich nur gezeigt, dass ich das unbedingt noch mal ein Jahr machen möchte.

Emilie und Stella, was hat euch dazu bewegt, als Schülersprecherin zu kandidieren und worauf freut ihr euch am meisten?

STELLA

Also dadurch, dass das Thema bei uns in der Klasse schon präsent war, weil Isabel öfter was erzählt hat von ihrer Arbeit (Anmerkung der Redaktion: Isabel und Stella besuchen dieselbe Klasse), dachte ich mir eigentlich schon zu Anfang des Schuljahres: Das ist eigentlich schon echt ’n guter Job und mir macht das so viel Spaß in der SMV, so dass ich es auch cool finden würde, sowas zu machen. Irgendwann haben wir beide dann auch mal darüber geredet und von Isabel und meinen Freunden habe ich dann voll den Zuspruch bekommen. Die meinten alle: „Boah, das passt so gut zu dir“ und dass sie sich das gut vorstellen können.

Beim zweiten SMV-Seminar so um Ostern rum habe ich mit Herrn Tescher geredet und wollte einfach mal ihn fragen, was er denn dazu sagen würde. Er hat sich richtig gefreut, dass ich zu ihm gekommen bin und meinte, dass er mich eigentlich selber sowieso ansprechen wollte. Dann war das eigentlich schon fix, dass ich dabei bin und seitdem habe ich mich eigentlich nur noch auf die Wahl gefreut. Als ich erfahren habe, dass Emilie auch noch dabei ist, dann habe ich mich umso mehr gefreut, dass wir so ein cooles Dreiergespann sind.

EMILIE

Bei mir war es so, dass ich schon mal in der SMV war, als ich in der sechsten Klasse war. Da war es aber noch ein bisschen überfordernd, weil ich noch so jung war und überall die Großen waren. Letztes Schuljahr war ich dann wieder mit meinen Freunden in der SMV und im Laufe des ersten SMV-Seminars habe ich gemerkt, dass es mir richtig viel Spaß macht, mich hinzusetzen und die Organisation zu planen und dass ich das gerne auch größer machen möchte. Dann habe ich auch wie du mit meinen Freunden geredet. Beim zweiten SMV-Seminar kam Herr Trescher auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte. Das hat mich auf jeden Fall sehr gefreut.

Gibt es auch etwas, wovor ihr jetzt wirklich Respekt oder ein bisschen Angst habt?

EMILIE

Ich habe bisschen Respekt vor den Gesprächen mit der Schulleitung, weil es noch so was Neues ist. Natürlich hat man sich schonmal am Gang unterhalten, aber wir werden jetzt öfters auch ganz offiziell Gespräche führen.

STELLA

Ja, also ich habe auf jeden Fall auch Respekt. Meine Aufregung vor den Gesprächen mit Herrn Stockmeier ist auf jeden Fall schon schnell verschwunden, als wir uns letzte Woche schon gemeinsam zusammengesetzt haben.

Also ihr hattet schon den ersten Termin?

STELLA

Genau, wir haben uns vorgestellt und über so generelle Sachen, für die wir einfach schon mal Meinungen einholen wollten, gesprochen. Ich fand das sehr schön, weil man ganz auf Augenhöhe miteinander gesprochen hat und so sollte es auch sein. Aber wovor ich dann schon ein bisschen Respekt habe, ist dann die Sitzung mit dem gesamten Schulforum, weil da sind auch sehr unterschiedliche Perspektiven vertreten (Anmerking der Rededaktion: Das Schulforum setzt sich aus Vertretern der Schülerinnen und Schüler, des Lehrerkollegiums und der Eltern sowie dem Schulleiter zusammen).  Er hat uns hier schon ein wenig den Rücken gestärkt. Aber ich denke, zu dritt kriegen wir es dann super hin.

Isabel, welche Tipps gibst du deinen beiden neuen Kolleginnen mit auf den Weg?

ISABEL

Ich weiß nicht, ob man das wirklich als Tipps bezeichnen kann. Aber was ich auf jeden Fall gelernt habe in einem Jahr, ist in verschiedenen Gesprächen, egal jetzt mit wem, immer entspannt bleiben und die Bedürfnisse aller Beteiligten sehen, weil man so am besten seine Meinung oder die Meinung der Schülerschaft darlegen kann. Und sonst einfach zu versuchen, den Überblick zu behalten über das, was man machen muss. Das klappt aber eigentlich von selber, wenn man ein gutes SMV-Team hat und ich denke, dass unsere SMV dieses Jahr genauso gut sein wird wie im letzten Jahr.

Was sind denn eigentlich eure Aufgaben als Schülersprecherin und wie habt ihr bestimmte Aufgaben untereinander aufgeteilt?

ISABEL

Also generell ist es als Schülersprecher ein bisschen die Aufgabe, einen Überblick über alle verschiedenen SMV-Organisationen und SMV-Aktionen zu behalten. Das funktioniert eben nur in Zusammenarbeit mit den Teamleitern und mit den Verbindungslehrern. Und deswegen ist es wichtig, dass man einen guten Austausch hat, sowohl mit den Teamleitern als auch mit den Verbindungslehrern. Und sonst versuchen wir eben auch verschiedene Anliegen durchzubringen. Wir besprechen uns sowohl mit den Verbindungslehrern als auch dann eben mit Herrn Stockmeier.

Zum Beispiel haben wir letztes Jahr dadurch geschafft, dieses große DIN-A3-Blatt mit den Regelungen zu den Leistungsnachweisen und Hausaufgaben in die Klassenzimmer zu bringen. Uns war eben wichtig, dass die Schüler auch über ihre Rechte Bescheid wissen. Denn gerade für ältere Schüler, die Nachmittagsunterricht haben, ist es eben wichtig zu wissen: Darf man schriftlich Hausaufgaben aufbekommen, wenn man das Fach am nächsten Tag hat?

Und wie wir das Ganze aufteilen, machen wir das nicht im Vorneherein aus, sondern wir machen das dann einfach je nach Situation. Wer gerade Zeit und Kapazität hat, kümmert sich und wir schauen einfach, dass die Arbeit gerecht aufgeteilt wird.

STELLA

Ich glaube, das ist ja genau das, dass wir alle drei zusammenarbeiten und die ganzen verschiedenen Aktionen, wie zum Beispiel die Rosenaktion am Valentinstag oder das Sommerfest, zu dritt anpacken. Wenn wir eine Schulaufgabenphase oder so haben, dann bleibt vielleicht ein bisschen mehr an Emilie hängen, da Isabel und ich in der gleichen Klasse sind.

Was sind Ihre Aufgaben als Verbindungslehrerin?

FRAU LEDERER

Ich bin eine Verbindung zwischen den Schülern und Lehrkräften. Das heißt, wenn es Anliegen gibt, die kommuniziert werden müssen von der Schülerschaft, dann mache ich das mit Herrn Trescher zusammen. Ich kümmere mich auch darum, dass die Organisation, von der Isabel gesprochen hat, auch so umgesetzt wird. Ich glaube, das Größte ist, Ansprechpartnerin zu sein und Unterstützerin bei den Dingen, die ihr euch vorstellt und aber auch zu erinnern, ob ihr alles bedacht habt.

ISABEL

Ich glaube, deswegen ist es für uns als SMV oder auch jetzt gerade als Schülersprecherinnen so wichtig, dass die Zusammenarbeit mit den Verbindungslehrern so gut klappt, weil die unsere ersten Ansprechpartner sind. Deswegen haben wir auch bei der Wahl der Verbindungslehrer so mitgefiebert.

Isabel hat schon erwähnt, dass letztes Jahr dafür gesorgt wurde, dass diese Übersicht zu den Leistungsnachweisen im Klassenzimmer aufgehängt wird. Welche Idee oder welches Projekt möchtet ihr in diesem Schuljahr umsetzen oder was wünscht ihr euch schon lange fürs Apian?

EMILIE

Es ist jetzt nicht ein Projekt, aber ich find es sehr schade, dass der Pausenverkauf jetzt leer stehen soll.

ISABEL

Letztes Jahr war das ja ein riesiges Thema. Wir haben ein Konzept entwickelt und haben das auch vorgestellt. Die Frage ist jetzt, inwieweit die Mensa unser Konzept  übernimmt. Man lernt schnell, dass bei so vielen Beteiligten wie schulischen Projekten wirklich Durchhaltevermögen gefragt ist. Wir sind an vielen Sachen dran, manches muss aber durch mehrere Ebenen und braucht deswegen eine Weile. Wir bleiben aber dran, versprochen!

Was wir jetzt auch schon im Gespräch mit Herrn Stockmeier angesprochen haben, ist, dass wir die Anliegen der SMV noch transparenter machen möchten, also für beide Seiten. Dass die Schüler ein bisschen mehr über Änderungen Bescheid wissen, die wir vielleicht aus erster Hand erfahren und dass die Schulleitung auch transparenter über die Anliegen der Schüler Bescheid weiß. Oft muss man ja auch nur Kleinigkeiten verändern, damit sich für möglichst viele positive Änderungen ergeben und das wäre uns wichtig.

STELLA

Ja, das würde ich auch sagen. Transparenz war echt ein großes Thema in unserem Gespräch, da uns echt wichtig ist, dass wir auch unseren Mitschülern Sachen mitteilen dürfen, denn wegen der Verschwiegenheitspflicht darf man von den Schulforumssitzungen vieles nicht weitererzählen. Das ist in gewissen Punkten bestimmt auch richtig so, es sollen sich auch nicht falsche Sachen herumsprechen. Aber wir möchten auf jeden Fall noch mehr weitergeben als bisher.

Welchen Rat oder welchen Tipp möchtet ihr Schülern mit auf den Weg geben, die Ideen für die Schule haben oder die auch Probleme haben?

EMILIE

Sie sollen sich auf jeden Fall trauen auf uns zuzukommen und vielleicht auch erst mal, wenn sie eine Idee haben, mit ihrem engen Freundeskreis darüber reden, weil dann bekommen sie schon mal eine Rückmeldung. Wenn eine Idee bei einem Großteil der Freunde gut ankommt, dann gibt es auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie bei uns gut ankommen wird. Und dann natürlich zu den Verbindungslehrern und uns kommen!

Wie können die Schüler euch erreichen?

STELLA

Sie können uns sehr verschieden erreichen. Also erst mal persönlich ansprechen. Das ist ganz wichtig, denn wir brauchen auch solche Leute, die sich eben trauen, dann die Sachen zu sagen. Es gibt bestimmt viele Leute, die ganz, ganz tolle Ideen haben. Wir sind ja immer noch Schüler und es ist der Sinn von Schülersprechern, dass zum Beispiel Leute zu uns kommen und immer mit uns reden können. Wir werden auf jeden Fall nie irgendwelche Ideen komplett abschmettern und sagen: „Nein, es geht nicht.“ Man wird immer probieren, das durchzubringen und sich darüber auf jeden Fall unterhalten.

Man kann auch zu Herrn Trescher oder zu Frau Lederer gehen.

ISABEL

Man kann sich auch über die E-Mail-Adresse von der SMV (smv@apian.de) melden. Wir drei bekommen diese ganzen E-Mails weitergeleitet. Und bei Sorgen finde ich es auch einfach ganz wichtig, wie Emilie gesagt hat, dass man sich traut. Schülersprecher ist ja nicht nur ein Name oder ein Amt, was wir jetzt haben, sondern es ist eben auch diese Haltung, dass wir für die Schülerinnen und Schüler da sein wollen und das ist uns auch ganz wichtig.

FRAU LEDERER

Gut, dass du die E-Mail-Adresse angesprochen hast, denn manche trauen sich ja dann wirklich nicht, face to face etwas zu sagen – gerade, wenn es wirklich um eine größere Sache geht, die man ansprechen will, die einen schon länger beschäftigt. Man kann entweder Herrn Trescher (c.trescher@apian.de) oder mir (l.lederer@apian.de) schreiben oder der SMV (smv@apian.de).

Gibt es den SMV-Briefkasten neben eurem Raum noch?

ISABEL

Ja, aber hier dauert es ein wenig, bis die Info bei uns ankommt. Aber er ist auf jeden Fall auch noch nutzbar.

Angenommen, ihr könntet einen Schultag komplett selbst gestalten. Wie würde ein solcher Schultag aussehen?

STELLA

Zu Hause bleiben.

Das ist nicht die Definition von Schultag. (lachen)

STELLA

Also mein perfekter Schultag sieht auf jeden Fall so aus, dass jeder Schultag bisschen abwechslungsreich ist oder man jeden Schultag irgendwie anders gestaltet. Ich finde es wichtig, dass man im Unterricht dann eben Spaß hat. Aber ich fänd’s auf jeden Fall auch cool, wenn wir irgendeine Aktion dabeihätten. Also was ich im Sommer auch immer gut finde und was auch diesen Apian-Geist zeigt, sind der Triathlon oder die Sportfeste von den jüngeren Klassen, wo man dann auch zum Zuschauen hingeht. Sowas sollte einfach öfter im Jahr stattfinden. Ich finde, das stärkt den Geist und da kann ein Lehrer dann auch mal eine Stunde opfern.

ISABEL

Ich finde, sowas wie Stella es gesagt hat, stärkt eben auch den Zusammenhalt unter uns Apianern, weil man einfach sieht: Hey, wir sind eine Apian-Gemeinschaft. Und ich glaube, wenn wir jetzt einen Tag hätten, an dem wir wirklich alles machen dürften, wär’s tatsächlich die Generalsanierung. Aber …

An einem Tag?

ISABEL

Ja, wenn alles möglich ist. Also ich würd‘ mich da tatsächlich größtenteils bei Stellas Antwort anschließen. Einfach, dass man Dinge macht, die den Schülern Spaß machen und die einfach den Zusammenhalt am Apian stärken.

EMILIE

Also erst mal würd‘ ich mich auch dem Ganzen anschließen. Und mir macht es immer sehr viel Spaß, mit der Klasse ein spanisches Frühstück zu machen. Das haben wir schon paarmal gemacht. Ich würde sowas machen, denn das stärkt auch den Klassenzusammenhalt, wo man dann ratscht. Zum Beispiel hatten wir gerade einen argentinischen Austauschschüler, mit dem konnte man sich unterhalten, was ja auch die Sprachkompetenz fördert. Dann fand ich bei unserem Projekttag cool, in kleineren Gruppen einen Workshop zu haben.

Eine letzte Frage: Wenn eure Amtszeit als Schülersprecherinnen einen Filmtitel hätte – wie würde er heißen?

ISABEL

So, gebt mir jetzt kurz eine Minute. Ich weiß es gar nicht. Das ist schwer. Also mir würde einer für Trescher einfallen, aber…  „The never ending Story“. Ich find’s schwer. Fällt euch was ein?

STELLA

Planlos geht der planlos.

EMILIE

Nicht planlos geht der planlos.

FRAU LEDERER

Oder ihr macht so was mit drei, drei …

STELLA

Drei Eier, eine Pfanne

EMILIE

Drei Küken, eine große Welt.

ISABEL

Das ist süß. Ähm, drei …

FRAU LEDERER

Das klingt so ein bisschen wie drei Engel für Charlie. Drei Engel für Apian.

Drei Engel für Trescher!

ALLE

Drei Engel für Trescher!

EMILIE

Aber eigentlich wären es dann vier Engel.

ALLE

„Entweder drei Engel für Trescher“ oder „Nicht planlos geht der Plan los“

STELLA

Drei in Klammern plus eins.

ALLE

Oder drei Engel für Trescher und Lederer.

Vielen Dank für das unterhaltsame und informative Gespräch. Viel Erfolg und Spaß im neuen Schuljahr!

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